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  Jason
 
Mein Name ist Jason, und jetzt stehe ich am Rande der Barriere von der ich schon als kleines Kind viel gehört habe. Ich habe in einer Stadt namens Aldrean gelebt. Unsere Familie war schon immer sehr arm, denn Aldrean war ein raues Pflaster. Morde und Vergewaltigungen waren an der Tagesordnung und auch schon unter Kindern waren Schlägereien übrig. Mein Vater war ein Soldat des Stadthalters aber er verdiente sehr wenig, denn der Stadthalter war ein ausgemachter Geizhals. Er lebte mit seinen Frauen in der Burg und kam nie heraus. Also mussten wir uns selbst um unsere Angelegenheiten kümmern. Mein Vater war ein guter Schwertkämpfer, und wir hatten häufig zusammen geübt.
Schon im Alter von 9 Jahren hatte ich mir ein Schwert geschmiedet. Im Knauf hatte ich ein schönen blauen Stein eingearbeitet den ich beim Schwimmen in einer Muschel gefunden hatte. Das Schwert war zwar sehr klobig, aber es war mein Ein und Alles. Als ich eines Tages nachdem ich mit meinem Freund Trakon gespielt hatte, nach Hause kam, saß meine Mutter weinend auf einem Stuhl.
Als sie mich sah erzählte sie mir das Vater außerhalb der Stadt von Banditen getötet wurde. Häufig konnte sie nicht mal einen ganzen Satz zuende bringen, weil sie erneut in Tränen ausbrach.
Auch ich musste weinen und ging in das Zimmer meines Vaters.
Ich wollte mich auf sein Bett legen, jedoch erblickte ich auf seinem Tisch ein Buch. Das musste das letzte gewesen sein was Vater gelesen hatte. Ich nahm es setzte mich auf einen Sessel, und begann zu lesen. Es ging um die Erschaffung von Gold. Ich war davon überzeugt das mein Vater es so gewollt hätte und versuchte es eines Tages selbst.
Doch als ich fast fertig war, kippte mir vor Müdigkeit die Kerze um. Das Feuer entzündete die Flüssigkeit und eine Explosion setzte das Haus in Flammen. Ich rannte aus dem Haus und als ich fast draußen war fiel mir meine Mutter ein. Ich rannte zurück doch meine Mutter war schon von Trümmern eingeschlossen.
Unter Tränen rief ich das es meine Schuld war, doch sie sagte nur noch das sie mich liebte und ich gehen sollte. Verzweifelt versuchte ich sie zu retten doch ein brennender Balken stürzte auf sie. Ich drehte mich um und rannte raus. Doch kurz vor der Tür begann das ganze Haus zusammenzustürzen.
Mein Arm wurde von den Flammen erwischt, doch bevor das Feuer meine Schulter erreichte musste ich an meinen Vater denken und fasste einen Entschluss. Ich zog mein Schwert und schnitt mir selbst meinen Arm ab.
Vor Schmerzen musste ich schreien. Unser Nachbar rannte aus dem Haus und sah alles. Er holte schnell die Miliz und das Feuer konnte gelöscht werden, sie brachten mich zum Arzt, der meine riesige Wunde mit einigen Heilpflanzen kurierte. Es brannte wie die Hölle doch ich biss die Zähne zusammen. Als ich versorgt war sagte die Miliz zu mir das ich das Feuer gelegt hätte und ich nun in die Barriere geschmißen werden würde.
Ich zog mein Schwert mit meinem schwachen, rechten Arm. Nun kamen mir die vielen Übungsstunden mit meinem Vater zugute, der mit immer erklärt hatte das ich beide Arme trainieren müsste.
Ich schlug ihm seinen Kopf ab und rannte weg, doch der andere Milizsoldat konnte mich überwältigen. Er nahm mir mein Schwert ab und brachte mich zum Stadthalter, der genervt befahl mich in die Barriere zu werfen. Als der Milizsoldat nachfragte was er mit dem Schwert machen sollte sagte er das er es sich sonstwo hinstecken könne. Er brachte mich zur Barriere und packte das Schwert in die nächste Liefreung für die Händler und Erzbarone im alten Lager.
 
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