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Prolog
Der Schamane hatte gerade das Lagerfeuer entzündet,der Oberst befohlen die Gegend zu erkunden und sich dann eine Scavengerkeule genommen als ich Stimmen hörte.
Ich Shos-Shak, ein unbedeutender kleiner Ork wurde mit einem Schamanen und 4 Kriegern auf Erkundung geschickt.
Unsere Hauptarmee war noch 3 Kilometer entfernt, sie war aufgebrochen um eine Stadt nahe der Grenze zu erobern.
Es war keine recht große Armee nur etwa 400 Orks aber wir rechneten auch nicht mit ernsthaften Widerstand.
Als ich zu den Stimmen hinschlich sah ich 2 Menschen sie saßen an einem Lagerfeuer und aßen Schinken.
Einer hatte eine Schimmernde Rüstung an während der andere eine lange rote Robe trog.
Da ich keine Ahnung hatte wie stark sie waren und auch noch nie gegen Menschen gekämpft hatte dachte ich mir dass es Jäger waren und wollte sie ganz alleine töten.
Ich hob meine Axt und hieb mit meiner ganzen Kraft auf den Kopf des Mannes mit der sibernen Rüstung. Anders als ich erwartet hatte fiel er nicht zu boden und man hörte auch keine Aufschrei, jedoch hatte meine Axt einen ziemlichen Kratzer.
Der Mann mit der Robe wirkte einen Zauber und plötzlich war ich am Boden gefesselt.
Ich schrie:"Kumstacha Ukshda" als der Mann mich mit den Schwert schlug.
Sofort verstummte ich doch die anderen Orks kamen schon angestürmt und ich dachte:"Jetzt bin ich gerettet"
Doch es kam ganz anders. Die beiden Leute töteten die Orks mit Leichtigkeit.
Danach schlugen sie mich bewusstlos.
Als ich wieder aufwachte lag ich in einer Zelle. Ich klopfte an der Tür aber es passierte nichts.
Vor Verzweiflung schrie ich:"HUMBADA KRAMTSCHA LAKA"
Kapitel1
Plötzlich hörte ich vor meiner Tür Stimmen,ich konnte sie leider nicht verstehen. Ich hoffte dass ich hier bald rauskam.Die Tür ging auf und eine Wache stellte mir Essen hin,ich sah meine Chance und sprang auf ihn.Ich entriss ihm dass Schwert und wollte ihn gerade seinen Kopf spalten, da warf er einen kleinen Dolch auf mich.Er erwischte mich an der Hüfte und ich schrie auf.Gepackt von der Wut hob ich mein Schwert und schlug zu.Ich hörte Eisen auf Eisen klingen, die andere Wache war hinzugekommen.Mit einer geschickten Finte konnte er mich narren und kurz darauf schlug er mir mein Schwert aus der Hand.Die andere Wache nahm sein Schwert wieder und schon hatten sie mich umzingelt.
Nun war mir alles egal sie würden mich sowieso töten. In meinen Kampfesrausch warf ich mich auf die eine Wache,aber sie wich geschickt zur Seite aus und schlug mir mit dem Schwert auf den Rücken.
Ich hatte mit meinem Leben abgeschlossen. Der Mensch hob die Waffe.
Ein letztes Mal dachte ich an meine Frau und an meinen Sohn Swah-Shak,der ebenfalls mit auf diesem Feldzug war.Ich betete Hosshar unseren Gott an das ich sie wiedersehen möge.
Ich schloss die Augen und wartete aber nichts geschah....
Kapitel 2
Gespräch mit dem König
Die Wachen redeten mit einem dritten Mann, sie legten ihre Schwerter weg und entfernten sich. Der Mensch der wahrscheinlich sehr stark war, da er keine Angst vor mir hatte, legte mich in Fesseln und führte mich in einen prunkvollen Saal ,von den Wänden hingen Felle und der Fußboden war aus Marmor. Am Ende des Saals saß ein Mann auf einem Thron er hatte eine goldene Krone auf seinen Haupt.
Links und rechts von ihm standen wieder zwei von diesen Männern mit glänzenden Rüstungen.
Als ich vor dem vor den Thron gezerrt wurde sagte er dem Mann der mich an den Fesseln hielt etwas. Er zog mich herum ,und ich erschrak. Mein Sohn ! Ich wollte zu ihm hinrennen doch der Mann hielt mich zurück .Da brüllte ich laut: "Ihr Schweine",
was sie zum glück nicht verstehen konnten. Obwohl ich ihre Sprache ein wenig verstand, versuchte der Mann auf dem Thron mir nur mit Händen und Füßen etwas klar zu machen ich verstand jedoch überhaupt nichts, also warfen sie mich zurück in meine Zelle. Sie wollten mich wohl zur Mitarbeit zwingen, also bekam ich nichts zu essen. Ich hatte nun ein wenig Zeit mich umzusehen.
Na ja, viel gab es nicht zu sehen. An der Wand hingen Skelette in rostigen Ketten.
Ich fragte mich ob ich ob auch so enden würde.
In der Ecke entdeckte ich glücklicherweise einige Fleischwanzen ich zertrat sie und aß das Fleisch. Es schmeckte grauenhaft, aber wenigstens war mein Magen gefüllt.
Ich dachte an meinen Sohn und überlegte was sie mit ihm machen würden. Mit Tränen in den Augen und dem Gedanken an meinen Sohn schlief ich endlich ein.
Kapitel: 3 Mein Sohn
Ich wurde von mehreren Männern geweckt indem mir einer in die Hüfte trat.
Rasend vor Wut sprang ich auf und wollte ihn erwürgen, da spürte ich ein Schwert an meiner Kehle.
Ich musste mich wohl oder übel zurückhalten und machte ihnen deutlich dass ich ihnen folge würde indem ich ein erstickendes Brüllen von mir gab und die Hände hob.
Die eine Wache sagte:"Halts Maul, du Mistvieh" und rammte sein Knie in meinen Magen. Vor Schmerz schrie ich auf, was mit einem weiteren Tritt quittiert wurde.
Ich biss die Zähne zusammen und folgte ihnen. Sie führten mich in eine andere Zelle und ich erschrak so doll wie nie zuvor. Sie hatten meinen Sohn an die Wand gekettet.
Eine Wache schlug mir in den Nacken und ich blieb stehen. Was nun passierte werde ich nie vergessen: Sie zogen meinem Sohn mit einer Zange seine Zähne und Nägel raus. Er heulte vor Schmerz und sah mich an. Sein Gesicht war blutig geschlagen und auch ich musste weinen.
Ich ging vor dem König in die Knie denn ich konnte es nicht mit ansehen wie mein Sohn gefoltert wurde.
Mit den Fetzen menschlicher Sprache die ich kannte sagte ich zu ihm:"Ich tuen was du willst."Aus einer Ecke des Raums kam nun Ursh-Tark hervor.
Jedes Ork-Kind kannte seine Geschichte. Er wurde obwohl er einer der obersten Ork-Schamanen war, verstoßen weil er gegen den Krieg mit den Menschen war und arbeitete seitdem für die Menschen als Berater und Übersetzer.
Er erklärte mir in der Sprache der Orks was der König von mir wollte. Ich konnte es kaum fassen:"Der König weiß das die Orks kommen,und nun sollst du herausfinden wie sie die Stadt erobern wollen und wie viele Orks es sind. Für den Fall dass du den Menschen nicht hilfst bringen sie deinen Sohn um.
Voller Verzweiflung und Ursh-Tark verfluchend stimmte ich zu..............
Kapitel4: Die Rückkehr
Die Wachen warfen mich züruck ind den staubigen Kerker und gaben mir ein wenig ranzige Milch und ein Stück verschimmelten Käse. Sie benutzten mich als Mülleimer.Der Hunger plagte mich und die Fleischwanzen hatten auch nicht geholfen, also biss ich in den Kaese und trank die Milch. Ich musste an meinen Sohn denken. Wie konnte man nur so grausam sein. Ich konnte mir nicht vorstellen dass die Orks den Menschen so etwas schlimmes antaten und selbst wenn konnten ich und mein Sohn nichts dafür. Mit dem Kopf voller trauriger Gedanken schlief ich ein.
Am nächsten Morgen wachte ich früh auf da der Kommandant und 2 Wachen gekommen waren. Sie gaben mir meine Rüstung und meine Waffe wieder und setzten mich vor das Stadttor. Orientierungslos folgte ich erstmal einer Straße. Als ich an einem Wald vorbeikam, fiel mir ein dass das Lager unseres Spähtrupps im Wald gewesen war.Also ging ich in den Wald.
Nachdem ich nichts gefunden hatte und den Wald gerade wieder verlassen wollte, sprang mich plötzlich ein Wolf an.Meine Panzerung wehrte zwar seine Krallen ab, aber ich war so überrascht dass ich strauchelte und meine Axt verlor. Noch bevor ich wieder aufstehen konnte sprang der Wolf erneut auf mich zu. Er erwischte mich am Kopf, und fügte mir eine tiefe und stark blutende Wunde zu. Dann besann ich mich und sammelte all meine Kräfte. Als der Wolf wieder auf mich zu kam schlug ich ihm mit meiner Faust ins Gesicht.
Das verschaffte mir genügend Zeit um zu meiner Waffe zu hechten. Ich warf sie auf den Wolf und erwischte ihn mitten im Sprung.Mit einem Jaulen fiel er zu Boden. Ich riss die Axt aus seinem Bauch und brach dem Wolf seine Krallen ab. Damit sich die Wunde nicht infizierte spülte ich sie mit Wasser aus der Wasserflasche aus die mir die Menschen mitgegeben hatten.Dann drückte ich einige Blätter auf die Wunde um die Blutung zu stoppen und marschierte weiter.
Als es langsam dunkel wurde, hörte ich einige Wölfe heulen. Mein Blut begann zu kochen und mein Herz zu rasen, ich musste so schnell es ging aus diesem Wald raus. Ich schaute mich um und plötzlich hörte ich dass klppern von Knochen. 3 Skelette griffen mich an, diese Ausgeburten Beliars.
Das war eine Nummer zu groß für mich also drehte ich mich um und rannte um mein Leben. Ich rannte immer weiter und obwohl ich vor Erschöpfung fast vollkommen fertig war, konnte ich nicht stehen bleiben. Als ich mich im Laufen umdrehte um zu sehen ob die Skelette mich noch verfolgten
passierte es. Ich stolperte über die Wurzel eines Baumes und noch bevor ich wieder aufstehen konnte waren die Skelette schon über mir . Sie hoben ihre Schwerter.....
doch im nächsten Momemt fielen ihre Knochen zu Boden, zerstört von Feuerbällen. Ich stand auf und sah drei Ork-Schamanen. Sie führten mich zur unserer Armee. Vor Erleichterung fiel ich auf die Knie und betete zu Hosshar dass er mir geholfen hatte und bat ihn mir Kraft für meinen weiteren Weg zu verleihen.Noch bevor ich mich ausruhen konnte, wurden ich zum Anführer gebracht da er wisswn wollte was ich herausgefunden hatte und wo der Rest meines Trupps sei. Ich begann zu erzählen:" Als wir unser Lager aufgeschlagen hatten hörte ich menschliche Stimmen. Sie stammten von einem Schamanen und von einem Krieger mit schimmernder Rüstung.Er unterbrach mich und meinte dass dies wohl einer von diesen Pahlerdinen gewesen sein musste.Dann befahl er mir weiter zu erzählen. "Wir griffen sie an.Der Krieger tötete einen Ork und den Oberst, doch dann beschwor unser Schamane einen riesigen Feuerball und warf ihn auf den Krieger. Dieser schrie auf und seine verkohlte Leiche fiel zu Boden.Jedoch hatte dies unseren Schamanen soviel Kraft gekostet dass er bewusstlos wurde.Ein Ork eilte zu ihm und wollte ihm helfen.Aber diese Chance nutzte der Mensch und beschwor einem Feuerregen dem nur ich und der andere Ork-Krieger ausweichen konnte.Dann stürmten wir auf ihn zu und töteten ihn.Der andere wurde dann von den Skeletten umgebracht und ich überlebte auch nur durch die Hilfe der Schamanen."Dass der Oberst tot ist, ist ein herber Verlust, aber was kannst du mir über die Stadt sagen""Die Stadtmauer ist nicht sehr massiv, aber etwas scheint die Menschen beunruhigt zu haben denn auf den Mauern patrollieren viele Wachen.Was sich jetzt auf dem Gesicht des Orks abzeichnete konnte man wohl als freudiges Grinsen definieren.Sein Gebrüll war im ganzen Lager zu hören."Das ist perfekt",sagte er :"die Kanonen die wir von den Galeeren mitgenommen haben werden ihre Mauern zu Brei schiessen.Er sagte mir dass ich meine Wunden verbinden lassen sollte , aber dann rief er mich zurück.Er erzählte mir dass mein Sohn, der mit dem anderen Spähtrupp unterwegs war tot sei wie alle anderen aus seinem Trupp. Und obwohl ich wusste dass mein Sohn nicht tot war kamen mir die Tränen, weil ich an meinen Sohn denken musste und dass war auch gut so denn sonst hätte der Ork vielleicht Verdacht geschöpft.
Nach Tagen bekam ich endlich wieder was vernünftiges zu essen, meine Wunden wurden versorgt und ich schlief beruhigt ein.
Als ich am nächsten morgen aufwachte, setzte ich mich gleich ans knisternde Lagerfeuer. Ein Ork warf neue Holzscheite ins Feuer, die Funken stoben in alle Richtungen. Ich hielt mein Fleisch ins Feuer bis es schön braun war, und biss dann hinein.Doch schon wurde ich von einem Schamanen gerufen: "Bewege deinen Arsch hierher, unser Anführer will mit dir reden."Ich stand auf, die Moleratkeule in der Hand und folgte dem Schamanen. Er schlug die Plane eines großen, roten Zeltes zurück und schubste mich hinein. Auf einen großen Sessel sas der Oberst und vor ihm sein Schoßhund, ein Warg.Er strich ihm zärtlich durchs Haar.
Als er mich erblickte, bot er mir einen Stuhl an.Ich setzte mich und schaute mir den Raum an. Überall hingen Hermelinfelle und auf dem Fußboden ein verzierter Teppich."Welch dekadenter Luxus", dachte ich:"und deine Soldaten schlafen im Stroh."Er begann zu erzählen:"Du sollst mit einem kleinen Trupp die Bauernhöfe der Stadt erkunden und somit ihre Versorgungslage herausfinden. Dass war schlecht, denn wie sollte ich dann unbemerkt in die Stadt kommen.Fieberhaft überlegte ich und dann fiel mir etwas ein:"Aber sie würden mich nur behindern,alleine würde ich viel mehr herausfinden können. Schlieslich war ich schon mal mit einem Spähauftrag unterwegs." Der Oberst überlegte, jedoch nicht nicht lange und stimmte mir zu.Er bestand jedoch darauf dass ich einen Boten mitnehmen sollte.Er rief dem Schamanen mit herrischer Stimme zu dass er gefälligst ein paar Boten hierherrufen sollte."Sobald du alles herausgefunden hast schickst du den Boten los denn dann werden wir sofort angreifen."Jetzt wusste ich genügend und da war auch schon der Schamane. Er kam ins Zelt, verbeugte sich, doch bevor er etwas sagen konnte warf der Oberst mit seiner Snapperkeule nach ihm. Er brüllte:"Du weißt genau wie ich dass hasse wenn du dich verbeugst, du unterwürfige Ratte." Er wandte sich wieder mir zu und sagte dass ich mir einen Boten aussuchen sollte. Ich verließ das Zelt. Meine Wahl war schnell getroffen, denn mein guter alter Shátork war dabei."Hallo Shátork, sagte ich und umarmte ihn :"lange nicht gesehen.OK,pack deine Sachen in einer Stunde brechen wir auf."Ich ging zu meinem Feldlager und packte einige Kräuter sowie gebratenes Fleisch ein, dies aber reichlich.Ich legte mich kurz in mein Bett und verschnaufte. Wie immer musste ich an meine Frau denken, ob dass alles gutgehen würde.Doch meine Gedanken wurden jäh unterbrochen als mein Freund mich rüttelte.Je früher wir aufbrechen, desto besser.
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